-Europe Sailing Team from Southern Germany-

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Freitag, 6. Juli 2018

IDJM 2018







IDJM am Dümmer 
Kaum angekommen am Dümmer, wurden wir mit dem großen Willkommensbanner begrüßt, wir wussten also schon einmal, dass wir nicht 15km nach der Autobahn durch Wiesen und Wälder gefahren sind, um uns dann in den letzten Zügen doch noch zu verfahren.
Da wir nach 600km Fahrt und sehr sehr vielen Baustellen doch ganz schön geschafft waren, luden wir nur noch das nötigste aus unseren Wohnwagen aus und fielen ins Bett.

Am Mittwochmorgen konnten wir dann ganz entspannt in unserem mückenfreien Wohnwagen bleiben und warten bis sich Leben um uns entwickelt. Nach einem entspannten Frühstück konnten wir uns zur Anmeldung ins Regattabüro und zur Vermessung aufraffen. Zum Nachsprühen einiger Messmarken wurden in der eigens eröffneten “Lackiererei“ Präzisionsarbeit betrieben, um gelbe, mattschwarze und mattweiße Messmarken mit einer langen Lebensdauer zu erschaffen. Nachdem das mal besser und mal schlechter geklappt hatte, machten wir uns mit unseren vollbepackten Booten auf zum großen weißen Zelt der Vermessung. Da dort das Vermessungsteam mit nicht allzu vielen Helfern ausgerüstet war, zog sich das Ganze doch etwas in die Länge. Zwischendurch wuchs das anwesende Europe Team aus dem Süden noch weiter und wir waren alle happy wieder vereint zu sein. Nach gefühlt 3 Wasserflaschen und einer dringen nötigen Abkühlung im See, hatten wir´s dann auch mal geschafft mit unseren Booten durch die Vermessung zu kommen. Nach erfolgreicher Vermessung gab es für jeden Segler noch einen kleinen Goodie-Bag.
Nach der Begrüßung und einer Steuermannsbesprechung gab es dann endlich für uns hungrige Europesegler ein sehr leckeres Buffet mit Reis, Nudeln, Salat. Mit gut gefüllten Bäuchen haben wir den Abend dann mit Tischtennis und entspannten zusammensitzen genossen.

Der erste Wettfahrttag begann mit den letzten Korrekturen an Rudern und Schwertern.


Wir Südler waren mal wieder die Letzten, die sich auf den Weg durch das 1,5 m flache Wasser zur Startlinie machten. Dort angekommen konnten wir 4 zivilisierte Wettfahren starten, nur einmal musste „black flagg“ gesetzt werden sowie zweimal Flagge U. Klar war von Anfang an, wer kentert, muss schnell zur Mastspitze laufen und sie vor dem Schlamm retten. Der Wind war geprägt durch viele Winddreher, ein paar heftige Böen und Windschwankungen. Zur Freude von vielen wurde in zwei Wettfahren "O" gesetzt und somit war pumpen angesagt, denn es hatte erfreuliche 3-4 Beaufort. 


Damit der Wettfahrtleitung nicht langweilig wurde, legten sie auch während der Läufe ständig die Tonnen um, natürlich auch, damit sie uns optimale Bedingungen bieten konnten. Was ihnen hervorragend gelang. Insgesamt wurde mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft gesegelt und gekämpft. Die ein oder andere Kenteraktion war leider doch dabei.
Ein Highlight war auch das Hafenkino als 40 Europes versuchten mehr oder weniger elegant in den kleinen Hafen zu kommen und dort ihre Segel runter zu ziehen. Nach einer warmen und kuscheligen Duscheinheit trafen sich alle zur Tombola (gespr. Tommmbolaaaa) im Clubhaus. Dort konnten wir richtig was abstauben (5kg Nudeln, Bluetooth-Lautsprecher, 2 Trockenbeutel, ein Schäkelöffner und ein Taschenmesser). Tommmbolaaaa!!!!!! Was die Stimmung etwas trübte, war die Tatsache, dass wir die Happy Hour verpasst hatten. Anschließend stärkten wir uns ausgiebig beim Burgerbuffet (!!!ABER BITTE ERSTMAL NUR EIN BURGER UND NUR EIN FLEISCH PRO BURGER!!!) für alle die es noch nicht verstanden haben (!!!NUR EIN FLEISCH PRO BURGER!!!).
Danach hieß es noch für uns, den Abend ganz gemütlich mit einer schon traditionellen Runde Hütten UNO und einer Massage auf der äußerst bequemen Couch ausklingen zu lassen . Jedoch riefen unsere Betten relativ früh, was unseren süddeutschen Muskeln doch ganz guttat. 

Am nächsten Morgen sollte es pünktlich um 11 Uhr losgehen, aber leider herrschten eher südliche Verhältnisse; so beschloss die Wettfahrtleitung erst um 16 Uhr eine neue Startmöglichkeit anzusetzen. Es entstanden also fünf entspannte Stunden, in denen die einen schliefen während sich die anderen mit diversen Ballsportarten vergnügten. Mittags gings dann zum Döneressen nach Lemförde. Als sich der Wind auch nachmittags nicht blicken ließ, wurde der Start um eine weitere Stunde nach hinten geschoben. Doch auch das half noch nichts. So brach die Wettfahrtleitung für den Tag ab und wir genossen (diesmal) die Happy Hour in vollen Zügen. Die obligatorische Tombola durfte natürlich nicht fehlen. Mit einem wieder sehr guten Salatbuffett und Gegrilltem ließ sich unser Seglerbauch füllen. Nach einer Runde Schaukeln und dem Beurteilen der nicht immer vorteilhaften Fotos, der ersten zwei Segeltage, konnten wir bei dem Film „Fack ju Göhte 3“ nochmal unsere Lachmuskeln in Anspruch nehmen.
Damit wir den Rückstand der Wettfahrten ausgleichen konnten segelten wir am nächsten Tag mal wieder 4 Wettfahrten. Weil der Wind etwas launischer war, hatten die Ein oder Anderen ein paar Schwierigkeiten. Zudem war der direkte Kampf mit der festen Regattatonne 5, die Mitten im Kurs lag, immer wieder Teil unserer Wettfahrt. Dabei mussten wir jedoch immer wieder aufgeben, denn unsere Boote hatten natürlich in keiner Weise eine Chance gegen den Dickkopf der Tonne.
Nach einem Fauxpas der Wettfahrtleitung, wodurch das Startsignal 20 Sekunden früher ertönte als korrekt, war die Verwirrung groß und der Lauf musste abgebrochen und neu gestartet werden. Danach konnten wir noch 2 Wettfahrten mit schwankender Windstärke und der enormer Sonne ausgesetzt absolvieren.
Bei manchen gab es zwischendurch aufgrund eines unpassenden Trimms ein paar Verzweiflungsmomente, was aber durch Angleichen vor der nächsten Wettfahrt mit ein paar Korrekturen behoben werden konnte.
Im Hafen angekommen waren dann doch alle überwiegend mit ihrer Leistung zufrieden.
Nach der Duschrunde, wie immer mit Musik, saßen wir noch auf dem Steg zusammen, mussten uns aber dann den Blutsaugern geschlagen geben. Somit war es Zeit zur Tombola zu eilen um noch was zu gewinnen. Danach galt es für uns die Happy Hour auszukosten und uns am Buffett nach dem anstrengenden Tag zu stärken. Schließlich gab ein DJ noch sein Bestes um die Stimmung anzuheizen und uns ein bisschen zum Tanzen zu bringen. Da das nicht optimal funktionierte hieß es für uns Südler dann doch ab ins Bett und Leistungsschlaf.

Am Sonntag musste wegen 8 gesegelten Wettfahrten nur noch eine gesegelt werden. Da ich (Viola) etwas angeschlagen war musste ich den letzten Tag für mich streichen und verbrachte den Tag im Wohnwagen mit Schlafen.
Die anderen segelten mit deutlich weniger Wind als angesagt noch einen schwierigen Lauf. Dieser war geprägt durch viele Winddreher und schmale Windstriche, womit es schwierig zu segeln war. Mit unterschiedlich guten/ schlechten Ergebnissen wurde das Feld auch im vorderen Teil noch etwas durchmischt.
Killian Vermeersch aus Belgien konnte über die drei gesegelten Tage zeigen wie gut er mit allen Windverhältnissen klarkommt und die Internationle Deutsche Jugendmeisterschaft für sich entscheiden.
Nach einer schönen Siegerehrung mit einer weiteren Verlosung (Glückwunsch an Kati zu ihrer neuen Go Pro) und einem Eintrag in das „Gästebuch“ des SVHs konnten wir unsere Sachen alle zusammenpacken und uns auf die 600km Fahrt nach Hause freuen. Leider wurde diese durch ein heftiges Gewitter mit Starkregen, der einsetzenden Dunkelheit und der Tatsache, dass ich wegen Schmerzen nicht fahren konnte sehr erschwert. Um zwei Uhr nachts sind wir zu Hause nur noch zufrieden in unsere Betten gefallen.
Vilen Dank an die SVH für die schönen Tage und die Bilder.
Viola, Tilman & Ella
GER 128, GER 1702 & GER 1673

Mittwoch, 6. Juni 2018

Hochseesegeln in Süddeutschland

Hochseesegeln in Süddeutschland

Ja richtig gelesen, Hochseesegeln geht auch in Süddeutschland, zwar etwas anders als im Norden Deutschlands aber es geht. Denn während die einen weit raus auf die offenen See fahren, fahren wir einfach an deutschlands höchstgelegenes Segelrevier, den Schluchsee unweit des Feldbergs im Schwarzwald auf 930 Meter über dem Meeresspiegel.

Regatta mit Hindernissen

Da die Regatta an einem langen Wochenende lag, reisten die ersten Segler schon am Donnerstag an um noch ein wenig zu Trainieren. Der Großteil des Feldes Traf dann aber doch erst am späten Freitag Abend oder am Samstagmorgen am Schluchsee ein. Da mussten wir aber feststellen, das ein paar Leute fehlten. Mit der Hilfe des ausrichtenden Vereins konnte dann noch ein Segler gefunden werden, damit wir zumindesteine gültige Rangliste hatten. So ging es dann nach einer kleinen Stärkung und der Steuermannsbesprechung für acht Europes auf Wasser, die zwei fehlenden sollten erst im Laufe des Tages eintreffen, aufs Wasser. Bei zunächst leichten und stark drehenden Winden die für den Schluchsee typisch sind wurde das erste Rennen gesegelt. Dabei wurden die Positionen eher gewürfelt als gesegelt, denn während im ersten Moment die rechte Seite gut war, war es fünf Meter weiter schon wieder schlecht. So konnte man von ganz vorne nach ganz hinten gespült werden, nur um im Ziel dann doch wieder ganz vorne mit dabei zu sein. Umgekehrt ging das ganze natürlich zum Leidwesen einiger auch. Nur Rainer ließ sich von der ganzen Sache wenig beeindrucken und gewann den ersten Lauf souverän. Nach etwas warten ging es dann mit den Läufen zwei und drei bei etwas stärkerem und stabilerem Wind weiter. Dabei gab es in jedem Lauf einen anderen Gewinner. Nach dem Zieldurchlauf ging es dann zurück in den Hafen, wobei es ich auszahlte, wenn man wusste wo man denn am Mittag gestartet war, denn sonst konnte es sehr leicht vorkommen, das man am falschen Clubgelände anlandete. Als auch dieses Hindernis von allen genommen war, gab es, wie eigentlich immer, ein super Abendessen. Am späten Abend gab es dann noch ein Lagerfeuer das auch gut angenommen wurde, da es auf über 900m ü.NN. nunmal doch noch etwas kühler ist als unten im Rheintal.
Der Sonntag begann dann mit einem gemütlichen Frühstück da erst ab zehn Uhr Auslaufbereitschaft war. So kam es dann auch, das die letzten Segler sich erst um kurz nach zehn Segelbereit machten. Wie sich herausstellte war das aber auch nicht schlecht, denn gerade als wir ins Wasser wollten kam eine Europe schon wieder in den Hafen. Wie sich herausstellte mit einem kleinen Schaden am Boot. Schon wieder keine zehn Boote an der Startlinie, Mist! Nachdem das beschädigte Boot begutachtet und das Loch mit etwas Tape vorläufig abgedichtet war und sich der betroffene Segler wieder beruhigt hatte, konnten wir dann endlich die Boote zu Wasser lassen. Wie wir feststellen mussten waren die anderen in dieser Zeit schon zum vierten Lauf gestartet. Bis wir dann am Startschiff waren, war dieser Lauf dann auch schon fast beendet, da uns ein riesiges Flautenloch den weg vom Hafen ins Regattagebiet versperrte. Zum Glück waren sechs Läufe ausgeschrieben, sodass es eigentlich möglich sein sollte, zumindest einen Lauf mit dem vollen Starterfeld zu segeln. Relativ schnell wurde dann auch ein weiterer Start durchgezogen. Da der Wind allerdings nachlies und stark drehte entschied der Wettfahrtleiter, zum Unverständnis einiger den Lauf abzubrechen und uns nach Hause zu schicken. Der erste Frust über das die Regatta nun doch nicht in die Rangliste zählte war dann recht schnell verflogen und die Erkenntnis, dass wir alles versucht haben und dann das Glück einfach nicht auf unserer Seite war überwog. Alles in Allem war es aber dann doch ein schönes Wochenende mit bestem Wetter im Schwarzwald.

Den Sieg konnte sich Henry vor Jano und Hans sichern. Außerdem noch nochmal ein großes Dankeschön an den Segelverein Schluchsee für die Ausrichtung der Regatta und die Mithilfe.

Christian GER 135

Montag, 16. April 2018

Regatta in Plobsheim


Regatta in Plobsheim
Am Samstag fanden sich 19 deutsche Segler und eine (!) Französin im - man bedenke – französischen Plobsheim bei Straßburg ein. Einigen fehlte noch das Auslandskriterium für die JEM am Gardasee bzw. die WM in Kühlungsborn. Theoretisch warenLäufe geplant, praktisch machte uns der Wind einen fetten Strich durch die Rechnung. Am Samstag beherrschten Flaute und tausende kleine Fliegen den Tag.

Bald ließ sich ein Platz auf der Wiese finden, an dem die Fliegen wohl nicht so gerne waren. So konnten die einen Volleyball spielen, während die anderen UNO spielten oder sich auf ihr Mathe-Abi vorbereiteten. Die Organisation der vielen WhatsApp Gruppen wurde ebenfalls ausgiebig diskutiert und ein Bobby-Car designed. Mittags erreichte auch Simon nach viel Stau endlich die „deutsche Auslandsregatta“.

Gegen Abend zeigte sich der Wind doch noch kurz, so dass drei Europes doch noch den Weg aufs Wasser fanden. 
Danach trafen sich die Südler zum gemeinsamen Grillen. In den Gesprächen und beim Beobachten einiger Fledermäuse kam heraus, dass Fledermäuse anscheinend auf Kekse und andere Dinge fliegen, wenn man diese in die Luft wirft. Das musste natürlich gleich ausprobiert werden. Gesagt, getan. Simon schnappte sich also einen Keks und warf ihn in die Lüfte, leider ohne großen Erfolg. Später löste sich die Runde nach und nach auf.

Der Sonntag sah schon etwas vielversprechender aus. Morgens zeigten sich leichte Wellen auf dem See und da viele wie gesagt ihr Auslandskriterium brauchten, beschlossen alle trotz gesetzter Startverschiebung auszulaufen. Einige Zeit später erschien auch schon die Wettfahrtleitung – ein wenig Druck machen scheint wohl doch zu helfen. Da allerdings einige Zeit verstrich bis der Kurs gelegt war, verschwand der anscheinend etwas schüchterne Wind wieder. Also alle wieder an Land und warten, wo schon einige Pläne für ein mögliches anderes Auslandskriterium geschmiedet wurden. Tschechien oder Holland – das war die große Frage. Währenddessen schafften es einige höchst motivierte Eltern (vielen Dank an dieser Stelle) die Wettfahrtleitung doch noch zu einem Schweinerennen zu überreden, so der Wind sich noch einmal trauen würde vorbeizuschauen. Tatsächlich war das relativ kurze Zeit später der Fall, so dass wieder alle rausfuhren und dann doch noch ein Lauf gestartet werden konnte. Trotz immer weniger werdendem Wind schafften wir es trotzdem nach baldiger Bahnabkürzung ins Ziel zu treiben. Zurück an Land wurden die Boote abgebaut, eingepackt und verladen. Im Anschluss fand die Siegerehrung mit einem anschließenden kleinen „Umtrunk“ statt.



Pilar konnte sich wieder einmal den ersten Platz sichern. Zweite wurde die Französin Claire-Marie Dubreucq und dritter Christian Diebold.
Vielen Dank an das Team der Wettfahrtleitung für ihre lieben Bemühungen.

Ella
GER 1673

Samstag, 7. April 2018

Saisonstart in Süddeutschland


Saisonstart in Süddeutschland
Während die einen ihre Saison bereits am Gardasee begonnen hatten, legten die anderen über Ostern am Goldkanal bei Rastatt los. Nachdem am Samstagvormittag die letzten Segler endlich eingetrudelt waren, wurde alle bei der Steuermannsbesprechung – nach alter rastatter Tradition erst mittags um 13 Uhr - begrüßt. Leider ließ sich der Wind nur in kleinen Feldern blicken und verschwand schnell wieder, vor allem dann als sich die meisten einen Pulli geholt oder sogar schon umgezogen hatten. Zufall? Die Wettfahrtleitung fuhr zwar raus, um den Wind weiter zu beobachten, unternahm aber keinen Startversuch. Die Finns ließen es sich trotzdem nicht nehmen, den kurzzeitig vorhandenen Wind zu nutzen, um doch noch ein wenig segeln zu gehen. (Kommentar von einem Europesegler: „Als Rentner wollen die sich halt wenigstens am Wochenende mal bewegen.“) Als diese dann doch genug hatten, liefen etwas später zwei Europes aus und –wie von den an Land Gebliebenen Europeseglern schon scherzhaft vorhergesagt - folgten ihnen einige Finns auf einen zweiten Schlag.


Die Anderen verbrachten den sonnigen Samstag beim Essen, Musik hören und Quatschen auf dem Steg.


Abends, nachdem AP über A gesetzt wurde, und somit klar war, dass kein Lauf mehr stattfinden würde, begaben sich alle zum Essen in der Clubgaststätte. Danach ließ man den Abend entspannt ausklingen.
Seinem Namen leider nicht so ganz alle Ehre machend, war der Sonntag verregnet, brachte dafür aber Wind mit. So konnten bei drei bis fünf Beaufort drei Läufe gesegelt werden, wobei die Anzahl der gestarteten Europes von 21 beim ersten Lauf auf 19 im zweiten reduziert wurde. Und beim dritten Lauf waren‘s nur noch 16…. Dabei wurde der übliche Dreieck-Schleife-Kurs um die Insel gesegelt.


 Pilar konnte sich mit zwei ersten und einem zweiten Platz den Sieg vor Elisa (beide vom Ruderclub Rastatt) und Sabine (Hochschulsegelclub) sichern. Die komplette Ergebnisliste findet ihr Hier
Lieben Dank an das Regattateam des RCR für die Fotos.

Ella
GER 1673

Freitag, 6. April 2018

Saisonauftakt am Gardasee

 Saisonauftakt am Gardasee


Eine Woche vor Ostern ging es für einige von uns zur ersten Regatta der Saison zum Circolo Vela Torbole an den Gardasee. Anschließend wurde dort dann noch trainiert.

Torbole Europe Meeting

 Das Torbole Europe Meeting bildet für die meisten Europesegler in Europa den Start in die Saison. So sind diese Jahr, auch in Vorbereitung auf die im Sommer am Gardasee stattfindende Jugend-Europameisterschaft knapp 140 Segler aus Spanien, Frankreich, Italien, Tschechien, Polen, Deutschland, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen und Russland an den Start gegangen.
Entgegen der Erwartungen begann die Regatta am Samstag aber erst einmal mit Startverschiebung den die Ora schien wohl noch Winterpause zu haben. Die freigewordene Zeit konnte aber mit Bootsfeintuning, Tratsch und Essen aber trotzdem sinnvoll genutzt werden. Mit knapp zwei Stunden Verspätung wurde dann aber doch der erste Start angeschossen. Die drei an diesem Tag gesegelten Rennen wurden für beide Gruppen sehr zügig und routiniert durchgezogen, auch wenn mit 3 bis 4 Bft für den Gardasee ehr leichte Winde herrschten, sodass wir gegen 18 Uhr den Tag mit der typischen Pastaparty beenden konnten. Am Sonntag ging es dann pünktlich um 13 Uhr los. Obwohl sich die Wettfahrtleitung zwischen den Rennen etwas mehr Zeit lies und die Blaue Gruppe immer mehrere Versuche benötigte bis ein  regelkonformer Start gelang, konnten wieder drei Läufe gesegelt werden. Der letzte Wettfahrttag startete dann wieder mit Startverschiebung, was der Laune aber keinen Abbruch tat. Nachdem die Ora dann in gewohnter Stärke eingesetzt hatte wurden noch zwei weitere Läufe gesegelt, obwohl eigentlich drei Läufe geplant waren und auch das Zeitlimit noch nicht erreicht war. Scheinbar hat die Zeitumstellung an diesem Wochenende die Wettfahrtleitung mehr verwirt als die Segler. Gewonnen hat, wie sollte es auch anders sein der Sieger der WM 2016 am Gardasee FRA 56 vor SWE 10 und DEN 1804. Die gesamte Ergebnisliste findet ihr HIER. Der Tag wurde dann mit dem traditionell von den Dänen organisierten Sailorsdinner in Riva beendet.


International Training Camp

Nachdem wir am Dienstag einen freien Tag hatten, begann am mittwochmorgen das internationale Trainingslager mit den Dänen. Wie es der Name schon vermuten lässt, war in der Gruppe wieder halb Europa vertreten und auch das Trainerteam war international. Neben Anna, Jörgen, Sören und Christian aus Dänemark übernahm Pol aus Spanien eine Gruppe. Während bei Anna und Christian die Technik auf der Kreuz und dem Vorwind im Fokus stand, lag der Schwerpunkt bei Pol auf den Manövern. Mit seinen vielen Kringeln hat er den einen oder anderen sicherlich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Sören achtete bei seinen Einheiten besonderst auf die Sitzposition und die Bewegung im Boot ("Sitze im Boot wie ein König") und Jörgen als Segelmacher achtete besonderst auf den Trim von Boot und Segel.
Während am ersten Trainingstag noch schönem Wetter mit gutem Wind zeigte und so eine lange Trainingseinheit und ein Lauf des Garda Cups, einer Trainingsregatta ermöglichte, begann es am Donnerstag Nachmittag zu regnen. Aufgrund des Regens und der damit sinkenden Temperaturen zogen es einige Segler vor an Land zu bleiben, zumal am Morgen schon eine lange anstrengende Einheit gesegelt wurde. Andere Segler gingen zwar noch für einen Lauf des Garda Cups wieder aufs Wasser, kamen aber vor dem Zieldurchgang wieder zurück.


Der Freitag brachte dann zwar wieder Sonnenschein, der Wind lies aber zu Wünschen übrig. So begann der Morgen mit einer ausführlichen Theorieinheit über die Taktik nach einem schlechten Start bei schwachen Winden. Am Nachmittag ging es dann zwar für alle Gruppen aufs Wasser und es wurde auch etwas gesegelt. Da der Wind aber einschlief musste die Einheit abgebrochen werden und es wurde auch keine Trainingsregatta mehr gesegelt. Der Samstag brachte dann Dauerregen und schwachen umlaufenden Wind, sodass am Morgen garnicht und am Nachmittag auch nur relativ kurz und auch nicht von allen gesegelt wurde. Trotzdem waren alle klatsch nass. Nachdem alle wieder an Land waren begannen die ersten auch schon mit dem Abbau der Boote, so sie noch am Abend zurück in die Heimat aufbrechen wollten. Ein anderer Teil lies es etwas gemütlicher angehen, da man erst am nächsten Tag abreisen wollte oder sogar noch eine Woche für ein weiteres Trainingslager oder zum Urlaub machen am Gardasee blieb. So kam es auch, das man sich am Abend gemütlich mit den Finnen in einer Bar traf um die Woche ausklingen zu lassen.


Der Ostersonntag ging es dann bei bestem Wetter wieder nach Hause, während in Rastatt die Saison in der Heimat eröffnet wurde.

GER 135

Montag, 12. März 2018

Wir sind wieder da!

 Wir sind wieder da!

Hallo,

nachdem es hier nun bald eineinhalb Jahre lang nichts neues gab, wird es in Zukunft hoffenlich wieder regelmäßiger was von uns zu lesen geben.



Was ist in den letzten eineinhalb Jahren so passiert?

Das so lange nichts kam hat verschiedene Gründe, einige von uns haben mit ihrem Studium begonnen, so dass einfach die Zeit fehlte hier was zu schreiben. Andere steckten im Abi oder haben das Boot gewechselt.
Was natürlich nicht heißt, dass wir alle untätig waren und nicht gesegelt hätten. So waren einige von uns auf der WM oder auf der JEM und auch auf unseren vielen lokalen Regatten wurde erfolgreich gesegelt. Neben den Regatten wurde außerdem viel trainiert, egal ob in Warnemünde, am Gardasee oder auch zu Hause in Stuttgart, Rastatt oder am Bodensee. Auch sind viele neue Segler zu den Europes dazu gestoßen.

Wie wird es weiter gehen?

Der Regattakalender für dieses Jahr steht schon fest und in zwei Wochen werden die ersten süddeutschen Europes an den Gardasee zu Torbole Meeting fahren und anschließend dort trainieren. Über Ostern wird außerdem in Rastatt die Saison eröffnet und auch in der weiteren Folge setehen einige Regatten auf dem Plan (Genaue Infos gibt es HIER).
Zudem gibt es auch hier ein paar Neuerungen, denn es sind neue Schreiber hinzugekommen und die Organisation wurde etwas umgestaltet sodass es hier wieder regelmäßiger und öfter neues zu lesen gibt.

Auf eine erfolgreiche Saison 2018

GER 135

Sonntag, 28. August 2016

Worlds at Lake Garda

 Etwas Verspätet nun noch der Bericht von der WM 2016 am Gardasee

Die WM begann am Samstag Abend mit dem Einmarsch der teilnehmenden Nationen auf das Clubgelände und der anschließenden Eröffnungsfeier, bei der die Wettfahrtleitung und die Teams vorgestellt wurden. Gleichzeitig wurde der langjährige Chefvermesser der Europe Klasse Niki Nocke in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Am Sonntag begann dann mit dem Einstzen der Ora der seglerische Teil der WM. Während das deutsche Herren-Team zunächst mit durchmischten Ergebnissen den Tag beendete, konnten de Damen einige sehr gute Resultate erziehlen.
Der Montag begann dann mit der Ankündigung das die Jungs auf dem Inner Loop fahren und die Mädels den Outer-Loop bekommen. Dies sorgte wiederum für etwas Durcheinander in der Ergebnisliste, wobei sich der Kampf um den Wektmeistertitel schon zu diesem Zeitpunkt nur noch zwischen FRA 11 und NOR 428 geführt wurde, bei den Mädels war das ganze noch etwas offener.
Der dritte Tag brachte für uns süddeutsche dann endlich mal ein top Ten Ergebnis. Allerdings wurde an diesem Tag nur ein Lauf für die Jungs grsegelt, der Lauf der Mädels musste nach einer Regenfront und dem Zusammenbruch der Thermik abgrbrochen werden. Am Abend gab es dann noch das Sailorsdinner.

Am Mittwoch konnte dann aufgrund von Gewittern und extremem Starkregen nicht gesegelt werden. So wurde der Tag dann gegen 1500 mit AP über A beendet. Um wenigstens noch etwas Sport zu machen, entschieden sich zwei Süddeutsche Recken noch zu einer  Fahrradtour in Richtung Ledrosee. Am Abend ist dann noch ein Teil des deutschen Teams lecker essen gegangen.
Aufgrund des ausgefallenen Vortages begann der Donnerstag dan schon um 0700 am Club, um rechzeitig um 0830 zum ersten Start auf dem Wasser zu sein. Dank einer zügigen Durchführung der Wettfahrten waren dann auch zum Mittagessen alle drei Tagesrennen erledigt. Während die einen die Pastaparty genossen, versuchte NOR 428 mit diversen Protesten doch noch Weltmeister zu werden. So hatten die anderen genug Zeit ihr Material zu Verladen, sodass sie zügig nach Hause fahren konnten. Bei der Siegerehrung gab es dann noch einen kleien Skandal, als NOR 428 dem neuen Weltmeister FRA 11 nicht gratulieren wollte. Am Abend gab es dann noch eine gebührende Abschlussparty mit den anderen Seglern und am Freitagmorgen wurden dann die letzten Reste verladen und der Heimweg, bzw. der Weg zur IDJM angetreten.

Weitere Bilder und Videos sowie die Ergebnisse

Das Team Süddeutschland GER 135, GER 15, GER 1710 und GER 1531